Muffiger Kleiderschrank: Gegenmittel und Duftkugeln
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Ein muffiger Kleiderschrank kann sehr lästig sein – so etwa, wenn man zum Beispiel Hemden oder teure Kleider frisch gekauft hat und diese nach kurzer Zeit schon einen unangenehmen Geruch annehmen. Die Ursachen für den Gestank sind unterschiedlich: So haben sich manchmal Schimmel oder Bakterien in der Tapete hinter dem Schrank festgesetzt. In diesem Fall hilft es, den Schrank wegzurücken und die Wand dahinter zu inspizieren. Ist diese feucht oder schimmlig, sollte man sie mit einem Schimmelentferner bearbeiten und trocknen lassen. Außerdem ist es ratsam, den Schrank immer ein Stück weit von der Wand entfernt aufzustellen, damit die Luftzirkulation gewährleistet ist. Darüber hinaus hilft es, den Schrank von Zeit zu Zeit zu öffnen und das Zimmer zu lüften. Wirksam ist auch, ihn auszuräumen, mit einem feuchten Tuch und Waschpulver auszuwaschen und mehrere Tage lang zu lüften. Von Schimmel können auch Pressspannplatten der Rückwand betroffen sein. Gegen diesen helfen ebenfalls Antischimmelmittel.
Eine weitere Methode, lästige Gerüche loszuwerden, sind so genannte Ionisatoren. Dabei handelt es sich um kleine Geräte, die mit Batterien betrieben werden und Gegenstände auf- und entladen. Dabei werden freie Radikale erzeugt, die desinfizierend wirken und Gerüche beseitigen. Dass sie die Luft auffrischen und zum Wohlbefinden beitragen, ist dagegen nicht bewiesen. Wenn man Kleidungsstücke von Rauchgeruch reinigen möchte, sollte man Ionenaustauscher allerdings eher nicht einsetzen, da diese Spaltprodukte aus Rauch und Nikotin erzeugen und diese für die Lunge schädlich sein können.
Duftmittel helfen natürlich ebenfalls gegen den Geruch, so zum Beispiel kleine Seifenstückchen sowie Duftsäckchen, -bäume oder -kugeln, die sich im Schrank platzieren lassen. Sie werden in vielfältigen Geruchsnuancen angeboten: etwa mit Lavendel, Rosenblüten, Zitronen, Minze, Malven, Orange, Ringelblume oder Vanille. Besonders sensible Kleidungsstücke kann man im Schrank extra verpacken. Dazu lassen sich zum Beispiel Aufbewahrungen mit Deckeln, Plastiktüten, Kleidersäcke oder Wäschebeutel nützen. Oder man steckt sie in die Schubladen.
Handelt es sich nur um bestimmte Stücke, die seltsam riechen, kann die Ursache freilich auch die Waschmaschine sein. Diese kann müffeln, wenn sie nicht oft genug gelüftet wird und wenn man nicht von Zeit zu Zeit ein 95-Grad-Programm durchlaufen lässt, das Keime abtötet. Auch das Flusensieb, die Waschschublade oder die Manschette können verdreckt sein und den Muff hervorrufen. Diese sollte man alle paar Wochen putzen. Gegen Geruchsprobleme kann man außerdem Waschmaschinenreiniger einsetzen.
Dez05
